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Archiv der Kategorie: Hanf-Politik

Alles rund um das Thema Hanf-Politik.

Was wäre wenn…

Cannabis legalisiert werden würde zum 1.1.2014. FIKTION KEINE REALITÄT

Nicht dass uns dann das Silvesterfest deutlich besser gefallen würde, würde sich auch etwas ändern, doch was? Und genau das soll mein lebender Blog sein… Eure Ideen sind erwünscht und ich werde Sie einbauen.

Aber fangen wir einfach mal an:

Spätestens am ersten Werktag im neuen Jahr würden sicherlich eine Menge Neuanmeldungen dem Gewerbeamt vorliegen, Menschen die sich vorher auf die Legalisierung konzentrierten und dafür gekämpft haben, könnten nun sich anderen Themengebieten widmen. Wir haben Menschen die sich vorher aus Angst nicht getraut haben so zu Leben wie sie es gerne würden. Zwar würden die Gegner nicht auf einmal verschwinden, wäre schön, aber man könnte einem normalen Lebensablauf vollziehen, ohne unnötig kriminalisiert und juristisch verfolgt zu werden. Patienten würden endlich ihre Medizin zu erschwinglichen Preisen erhalten ohne für ihre missliche Lage drauf zu zahlen. Einige würden auch sicherlich anbauen und sich selbst versorgen. Und damit kämen wir nun auch zur Mafia. Warum sollte man diesen denn eigentlich noch finanziell unterstützen? Wenn man Cannabis, in Fachgeschäften erhält, selbst anbauen kann. Klar wird die Mafia sich verstärkt auf andere Substanzen stürzen, allerdings muss man dazu sagen das nicht nur die Cannabis Politik schlecht durchdacht worden ist, nein allgemein die Drogenpolitik. Aber die Mafia würde einen der stärksten Wirtschaftszweige verlieren, der Staat würde diesen aufnehmen und mit Steuern belegen. Eine, komplett, für Cannabisprodukte abgestimmte Steuer. Durch die Mehreinnahmen könnten Haushaltslöcher gestopft werden und mal ehrlich wir wissen ja wie verschwenderisch wir Deutschen mit unserem Haushaltsbudget sind. Man könnte mit den Mehreinnahmen Projekte zur Aufklärung unterstützen, es sind ja nicht nur die Einnahmen durch den Verkauf von Cannabisprodukten, sondern vielmehr die Ersparnisse im Rechtssystem. Es gäbe keine Hausdurchsuchungen bei Cannabis Konsumenten nicht mehr, keiner würde vor Gericht kommen nur weil man drei Pflanzen angebaut hat, somit spart man eine Menge Verwaltungskosten, die wiederum in Soziale Projekte gesteckt werden können.

Wir nehmen an man würde Schulen stärker finanzieren können, wir investieren quasi in unsere Kinder und Bildung kommt hier leider auch viel zu kurz und muss mit starken Haushaltslöchern klar kommen.

Aber wir machen das jetzt mal anders… ich schreibe mal so als wäre ich nun am 1.1.2014 morgen aufgestanden und werde das in Zukunft wie ein „Was wäre wenn…“ Tagebuch führen.

1.1.2014 10.00 Uhr:

Mensch war die Party gestern ausgelassen, habe selten so viele Menschen gesehen die so ausgelassen gefeiert haben. Um Punkt 12 Uhr, ertönten die ersten Rufe … „ES IST LEGAL!!!!!“, es fühlt sich an als bekäme man Gänsehaut. Durch die Reihen konnte ich blicken und man sah viele frohe Gesichter, einige mussten sogar vor Freude weinen, Mensch geht’s hier in Berlin ab…  der süßliche Duft steigt mir auch schon in die Nase, als ich dann von hinten angetippt werde und mir gleich 2 Joints gereicht werden. Man mag es nicht glauben wenn man nicht da gewesen ist, es war wirklich schön, man hat gemerkt dass ein gewaltiger Stein den Menschen von der Seele fiel. Einfach klasse, die Polizisten fingen an sich mit Leuten fotografieren zu lassen die fröhlich am Joint ziehen, zwar ist das Öffentliche Kiffen nicht ganz okay, jedoch drücken sie heute weil es für uns so ein Epischer Tag ist, die Augen zu. Ich fang schon selbst an zu weinen vor Glück weil es mich einfach emotional so tief berührt, zu sehen wie sich Stoner und Cops umarmen und lächelnd für ein Foto posieren. Natürlich war es erst ein befremdliches Gefühl, immerhin wurden wir jahrelang heimgesucht, aber glaubt mir… dieser Anblick ist einfach toll gewesen.

Später in der Nacht trafen wir uns in einem Hotelzimmer, natürlich ein „Raucher“ Zimmer. Wie soll auch anders sein. Wir schmiedeten Pläne, Schnapsideen mag man sagen, jedoch hätten wir nun die Möglichkeit das zu machen was wir können.

Es stand mehr als nur fest dass nun ein Coffeeshop gegründet werden soll, der sich in einer Halle selbstversorgt. Man die Idee klingt immer noch so verrückt, aber „FUCK IT!“ wir dürfen nun. Nur die Frage der Finanzierung müsste geklärt werden, aber vielleicht findet man ja Investoren. Daher malten wir uns schon mal alles aus, was wollen wir machen, Medizinische Produkte, THC Schokolade für Patienten oder THC Erdnussbutter… ganz egal wir machen es und testen es einfach mal… klar war, das wir jeden bedienen wollten. Aber Patienten sollten schon einen gewissen Vorteil haben, speziell preislich wurde in die Runde geworfen, und wir brüteten weiter. Eine Patientin erzählte mir das sie nun hofft das Cannabis Wissenschaftlich weiter erforscht wird um ihre Leiden zu lindern oder gar zu heilen. Das war klar, auch eine Sache an die Ich noch nicht gedacht hatte, was passiert nun im Hintergrund? Universitäten könnten ihre Labors mit der Forschung an Cannabis beauftragen, was da wohl bei rum kommt? Aufjedenfall war dieser erste Tag so extrem überladen an Erfahrungen, das ich jetzt einfach mal ins Bett gehe.

Peace euer Chris

 

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1. Drogenpolitischer Live Stream aus dem Hanfmuseum

Ja liebe Leser,

vor wenigen Minuten ging der 1ste Drogenpolitische Live Stream aus dem Hanfmuseum zu Ende. Der liebe Steffen Geyer hat durch dieses Event geführt und wir haben uns einfach mal zum Thema Cannabis unterhalten.

Die Unterhaltung wurde dank Google Hangouts erst richtig Interessant, als erstes stieß Lars Knacken hinzu. Wenige Minuten später auch ich. Wir begannen ganz schlicht mit der Frage „Ob uns das „Gesicht zeigen“ schaden würde und ob wir bestimmte befürchtungen haben“.

Ich will nicht viel sagen, aber ich muss hinzufügen das (wie auch in meinem vorherigen Blog Eintrag) Steffen der springende Punkt war in meinem Leben mit mehr mit der politischen Seite auseinanderzusetzen. Das habe ich im Eifer ganz vergessen zu erwähnen…

Hier aber nun das Video… in voller Länge… UNCUT xD Habt viel Spaß.

Am 8. Juli werden wir uns erneut zusammen finden. Vielen Dank auch an unseren zugeschalteten Gast Janik.

Peace euer Chris

 
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Verfasst von - Juni 24, 2013 in Hanf-Politik

 

Riecht es hier nach Abzocke oder nach Aktivismus?

Hallo liebe Leser,

auf Facebook bin ich auf eine Seite gestoßen die sich brüstet mit dem Titel „Wir wollen Weed legalisieren“ klingt ja erstmal klasse, dachte ich mir auch. Bis dann vom User „Grüne Armee Fraktion ZS“ die Frage gestellt wurde „hmm ihr wollt weed legalisieren? was macht ihr dafür konkret?“. Es began ein langes hin und her schreiben. Ich habe Euch natürlich die Screenshots zur verfügung gestellt die hier meine Aussage bekräftigen könnten anbei den Link zum Thema.

Um es kurz und bündig zu droppen, es werden Shirts auf der Seite verkauft, die Admis machen damit 5€, und investieren diese angeblich in die Motivation der Moderatoren, indem diese einfach „bezahlt“ werden. Jedoch scheint es mir recht merkwürdig, wieso sollte man jemanden bezahlen der nur Bilder von rauchenden halbnackten Mädels postet? Und warum denkt man es mit der Aussage das man ja Hand in Hand mit dem DHV arbeite obwohl man nur eine kleine Markierung zum Liken eingefügt hat. Alles etwas seltsam findet ihr nicht auch?

Es scheint mir eher als würden die Betreiber sich durch den Shirt verkauf bereichern. Wer weiss damit man selber kein Geld mehr für Dope ausgibt… oder wat weis ich, ich will hier auch nichts unterstellen jedoch wird die noch inaktive politische arbeit damit begründet das 5.000 Fans nicht wirklich viel sind, und man ja noch warte bis es mehr sind, wieviel mehr?… Keine antwort.

Für mich riecht das nach Abzocke, die sich an unseren politischen Ansichten bereichern will. Sowas ist kein Aktivismus sondern Kapitalismus. Aber stimmt selber ab… hier die Screenshots.

https://www.facebook.com/weedlegalisieren/posts/671942602820025?comment_id=111690333&reply_comment_id=111690537&offset=0&total_comments=33&notif_t=feed_comment_reply

Zur Abstimmung ganz nach unten… Entscheidet selbst, ist es in euren Augen Abzocke?

Zur voll Ansicht der Bilder bitte anklicken:abzocke1

abzocke4abzocke2abzocke 3

ACHTUNG VOTING WIRD NICHT GEZÄHLT DA HIER ZUR MANIPULATION VOM SEITENBETREIBER AUFGERUFEN WURDE! SOMIT WURDE DAS ERGEBNIS VERFÄLSCHT… Weiteres im neuen Blogpost „Nachtrag „FB Seite“ mit dem Screenshot der beweist das unsere Vermutungen vielleicht doch nicht ganz soweit hergeholt worden sind.

Peace euer Chris

 
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Verfasst von - Juni 23, 2013 in Hanf-Politik, True Storys

 

Ein Brief an die MoPo…

Hallo liebe Freunde,

vor einigen Tagen machte die MoPo eine regelrechte Cannabis Reportage, jedoch wurden außer Konsumenten und verbitterte Doktoren keine Seiten belichtet, es fehlte am Input.

Immer hört man das man Legalisieren will… aber welche Konzepte existieren und speziell der Medizinische Aspekt wurden völlig außer Acht gelassen.

Ich habe einen vorläufigen Leserbrief verfasst und werde Ihn wenn er fertig ist auch abschicken.

Hier mal für euch der erste Teil komplett unbearbeitet…

Änderungswünsche per FB oder direkt hier via Kommentarfunktion.

Dieser Brief soll uns alle repräsentieren und daher immer her mit dem was unbedingt rein oder raus muss.

Danke

“Hallo liebe MoPo Redaktion,

ich musste mir einfach eure Artikel durchlesen die ihr zum Thema “Cannabis” verfasst habt. Da fiel mir das “Streitgespräch” zwischen Herrn Oetzel und Herrn Thomasius auf. Was mir fehlte war die Erwähnung wie die Hanflobby das realisieren will. Es schien mir fast so als hätten beide Herren leider in dem Punkt nicht wirklich den Durchblick gehabt, es wurde absolut gar nicht auf die einzelnen Konzepte eingegangen. Stattdessen werden von dem Herrn Thomasius so widersprüchliche Kommentare abgegeben dass ich mich gezwungen sah Ihnen zu schreiben warum wir Cannabis Social Clubs oder sogar die totale Legalisierung fordern.
Oft wird als Totschlag Argument “Aber die Kinder…” verwendet, uns geht es garantiert nicht drum das klein Tommy nach der großen Pause im Grundschulklo einen durchzieht, ganz sicher nicht, so was lehnen wir auch strikt ab, und gerade deshalb wäre es sinnvoll die Drogenpolitik in diesem Land zu überdenken und sich zu fragen “wäre ein staatlicher Jugendschutz nicht besser als der brutale Dealer der noch weitere Sachen anbietet?” Wir haben nachgedacht und haben begriffen dass ein fast 85 Jahre langer Drogenkrieg nichts gebracht hat, Cannabis ist in der Deutschen Kultur ebenso vertreten wie Alkohol und Tabak. In Hollywood Filmen und Serien werden Stoner als Gesellig dargestellt, ein Großteil der Gesellschaft hat absolut nichts gegen uns, und doch wird hier mit dem Knüppel kräftig drauf geschlagen, ob es wirtschaftliche Gründe sind oder nicht, darüber kann ich nun nur spekulieren, jedoch werden seit Jahren immer dieselben Argumente gegen eine Liberalisierung verwendet. Was man hier beim Herrn Thomasius deutlich sieht.

Die Gründe sind vielseitig ob Medizinisch oder Ökologisch, es geht nicht darum das man sich nun sinnlos in einen Rausch versetzt, für viele der älteren “Stoner” (Kiffer ist so ein beleidigendes Wort geworden) ist es gar Medizin. Ich habe viele Menschen gesehen die wirklich drauf angewiesen sind, ob nun Krebskranke Menschen, Menschen die nach einem Unfall diverse Schmerzmittel mit erheblichen Nebenwirkungen nehmen müssen aufgrund Chronischer Schmerzen oder Menschen die unter dem Tourette-Syndrom leiden.

Vielen Menschen könne man mit Cannabis helfen, einige von Ihnen haben bereits eine Sondergenehmigung und können es legal in der Apotheke erwerben, jedoch ist das mit erheblichen Kosten verbunden und kann oft nicht von den Patienten bezahlt werden auch ist die Beantragung meist ein Prozess der sich in die Länge ziehen kann, sollte man keinen Arzt haben der sich speziell damit auskennt.

Also wäre die Idee, man gründet einen sogenannten Cannabis Social Club, ein kontrollierter Anbau von Cannabisprodukten, die an registrierte Mitglieder abgegeben werden, jedes Mitglied erhält 2-4 Pflanzen die den Konsum (ob medizinisch oder nicht ist völlig gleich) decken sollen. Somit holt man Menschen vom Schwarzmarkt, der neben den Cannabis Produkten auch oft andere Sachen anbietet. Man gibt den Konsumenten eine sichere Umgebung und ein Personal welches sich mit Cannabis und dessen Wirkung sehr gut auskennt. Somit steht immer ein Berater zur Seite. Die Kosten können sehr gering gehalten werden, da der Cannabis Social Club, anders wie beim Coffeeshop, keinen Gewinn erzielt. Anders als die Mafia die mit verunreinigtem ( z.B. Blei, Glas, Sand, Zucker, PK 13/14 etc.) Cannabis aus Profitgier, die Gesundheit der Konsumenten auf die leichte Schulter nimmt. Mit diesem Projekt kann man Erwachsenen Menschen nicht nur helfen an eine Medizin kostengünstig zu kommen, man bietet auch dem Rekreationellem Konsumenten die Möglichkeit ihren Konsum von Fachpersonal ohne Streckmittel anbauen zu lassen, dazu kommt das man dem Schwarzmarkt einen erheblichen Wirtschaftszweig wegnehmen würde. Man würde aufhören Stoner juristisch zu belangen, solange die vom Staat aufgelegten Richtlinien eingehalten werden. Ein CSC muss sehr sorgfältig Arbeiten so das man am besten jeden einzelnen Prozess genau detailliert Dokumentiert, die Pflanzen müssen einem Mitglied zugeordnet werden können, Pflanzen die keinem Mitglied zugeordnet sind werden vernichtet. …”

Have Fun euer Chris

 
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Verfasst von - Juni 16, 2013 in Hanf-Politik