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Ein Brief an die MoPo…

16 Jun

Hallo liebe Freunde,

vor einigen Tagen machte die MoPo eine regelrechte Cannabis Reportage, jedoch wurden außer Konsumenten und verbitterte Doktoren keine Seiten belichtet, es fehlte am Input.

Immer hört man das man Legalisieren will… aber welche Konzepte existieren und speziell der Medizinische Aspekt wurden völlig außer Acht gelassen.

Ich habe einen vorläufigen Leserbrief verfasst und werde Ihn wenn er fertig ist auch abschicken.

Hier mal für euch der erste Teil komplett unbearbeitet…

Änderungswünsche per FB oder direkt hier via Kommentarfunktion.

Dieser Brief soll uns alle repräsentieren und daher immer her mit dem was unbedingt rein oder raus muss.

Danke

“Hallo liebe MoPo Redaktion,

ich musste mir einfach eure Artikel durchlesen die ihr zum Thema “Cannabis” verfasst habt. Da fiel mir das “Streitgespräch” zwischen Herrn Oetzel und Herrn Thomasius auf. Was mir fehlte war die Erwähnung wie die Hanflobby das realisieren will. Es schien mir fast so als hätten beide Herren leider in dem Punkt nicht wirklich den Durchblick gehabt, es wurde absolut gar nicht auf die einzelnen Konzepte eingegangen. Stattdessen werden von dem Herrn Thomasius so widersprüchliche Kommentare abgegeben dass ich mich gezwungen sah Ihnen zu schreiben warum wir Cannabis Social Clubs oder sogar die totale Legalisierung fordern.
Oft wird als Totschlag Argument “Aber die Kinder…” verwendet, uns geht es garantiert nicht drum das klein Tommy nach der großen Pause im Grundschulklo einen durchzieht, ganz sicher nicht, so was lehnen wir auch strikt ab, und gerade deshalb wäre es sinnvoll die Drogenpolitik in diesem Land zu überdenken und sich zu fragen “wäre ein staatlicher Jugendschutz nicht besser als der brutale Dealer der noch weitere Sachen anbietet?” Wir haben nachgedacht und haben begriffen dass ein fast 85 Jahre langer Drogenkrieg nichts gebracht hat, Cannabis ist in der Deutschen Kultur ebenso vertreten wie Alkohol und Tabak. In Hollywood Filmen und Serien werden Stoner als Gesellig dargestellt, ein Großteil der Gesellschaft hat absolut nichts gegen uns, und doch wird hier mit dem Knüppel kräftig drauf geschlagen, ob es wirtschaftliche Gründe sind oder nicht, darüber kann ich nun nur spekulieren, jedoch werden seit Jahren immer dieselben Argumente gegen eine Liberalisierung verwendet. Was man hier beim Herrn Thomasius deutlich sieht.

Die Gründe sind vielseitig ob Medizinisch oder Ökologisch, es geht nicht darum das man sich nun sinnlos in einen Rausch versetzt, für viele der älteren “Stoner” (Kiffer ist so ein beleidigendes Wort geworden) ist es gar Medizin. Ich habe viele Menschen gesehen die wirklich drauf angewiesen sind, ob nun Krebskranke Menschen, Menschen die nach einem Unfall diverse Schmerzmittel mit erheblichen Nebenwirkungen nehmen müssen aufgrund Chronischer Schmerzen oder Menschen die unter dem Tourette-Syndrom leiden.

Vielen Menschen könne man mit Cannabis helfen, einige von Ihnen haben bereits eine Sondergenehmigung und können es legal in der Apotheke erwerben, jedoch ist das mit erheblichen Kosten verbunden und kann oft nicht von den Patienten bezahlt werden auch ist die Beantragung meist ein Prozess der sich in die Länge ziehen kann, sollte man keinen Arzt haben der sich speziell damit auskennt.

Also wäre die Idee, man gründet einen sogenannten Cannabis Social Club, ein kontrollierter Anbau von Cannabisprodukten, die an registrierte Mitglieder abgegeben werden, jedes Mitglied erhält 2-4 Pflanzen die den Konsum (ob medizinisch oder nicht ist völlig gleich) decken sollen. Somit holt man Menschen vom Schwarzmarkt, der neben den Cannabis Produkten auch oft andere Sachen anbietet. Man gibt den Konsumenten eine sichere Umgebung und ein Personal welches sich mit Cannabis und dessen Wirkung sehr gut auskennt. Somit steht immer ein Berater zur Seite. Die Kosten können sehr gering gehalten werden, da der Cannabis Social Club, anders wie beim Coffeeshop, keinen Gewinn erzielt. Anders als die Mafia die mit verunreinigtem ( z.B. Blei, Glas, Sand, Zucker, PK 13/14 etc.) Cannabis aus Profitgier, die Gesundheit der Konsumenten auf die leichte Schulter nimmt. Mit diesem Projekt kann man Erwachsenen Menschen nicht nur helfen an eine Medizin kostengünstig zu kommen, man bietet auch dem Rekreationellem Konsumenten die Möglichkeit ihren Konsum von Fachpersonal ohne Streckmittel anbauen zu lassen, dazu kommt das man dem Schwarzmarkt einen erheblichen Wirtschaftszweig wegnehmen würde. Man würde aufhören Stoner juristisch zu belangen, solange die vom Staat aufgelegten Richtlinien eingehalten werden. Ein CSC muss sehr sorgfältig Arbeiten so das man am besten jeden einzelnen Prozess genau detailliert Dokumentiert, die Pflanzen müssen einem Mitglied zugeordnet werden können, Pflanzen die keinem Mitglied zugeordnet sind werden vernichtet. …”

Have Fun euer Chris

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Verfasst von - Juni 16, 2013 in Hanf-Politik

 

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